Wasserrückhalt
in der Landbewirtschaftung

Die Dürren der letzten Jahre und zunehmender Starkregen zeigen, wie sich zu viel oder zu wenig Wasser auch in Deutschland auf unser Leben auswirkt. Brandenburg als eines der trockensten Bundesländer ist davon besonders hart betroffen. Der Wasserrückhalt in der Landbewirtschaftung wird immer wichtiger, denn die Extremereignisse werden durch die Klimakrise verstärkt, aber auch durch den Verlust von Vegetation in den letzten Jahrhunderten.


NetzwerkWasserAgri

Wir sind ein Netzwerk aus Landwirt*innen, Gärtner*innen sowie Umwelt- und Naturschutzverbänden, das sich für eine bessere Wasserretention und Verdunstungskühlung in der Landbewirtschaftung einsetzt. Gemeinsam engagieren wir uns für den nötigen Strukturwandel und vernetzen sowie informieren interessierte Akteur*innen aus Landwirtschaft, Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit.

Veröffentlichungen der Klimapraxis

Ein Buch über Klimalandschaften

Zum buch

Ein Film über Wasserrückhalt in der Landbewirtschaftung

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Klimapraxis Paper # 5: Entwässerung in der Brandenburger Landwirtschaft

Zum Klimapraxis Paper

Ein Film über Keyline Design

ZUM FILM 

Wasserrückhalt in der Landbewirtschaftung

Angesichts zunehmender Dürre und häufiger Starkregenereignisse wird der Wasserrückhalt in der Landbewirtschaftung zu einem entscheidenden Faktor im Umgang mit den Folgen der Klimakrise. Oft wird jedoch unterschätzt, wie stark auch der über Jahrhunderte hinweg erfolgte Verlust von Vegetation zur Zunahme von Extremereignissen beiträgt: Abgeholzte Wälder, versiegelte Flächen, ausgeräumte Agrarlandschaften mit monatelang unbedeckten Böden führen dazu, dass stärkerer Regen nicht mehr vor Ort in der Tiefe versickern kann, sondern über Rinnsale, Bäche und Kanalisation in die Meere abfließt. Auch brauchen wir das Grün, die Pflanzen, um Feuchtigkeit zu verdunsten. Vegetation trägt lokal zur Kühlung und global zur Regenneubildung bei. Wie können wir durch eine andere Art der Landbewirtschaftung mehr Wasser auf den Flächen halten, verteilen, speichern und verdunsten, um so besser mit Trockenheit wie Starkregen umgehen zu können? Könnte gar eine andere Art der Landschaftsgestaltung vor Dürre oder Hochwasser schützen und die vielerorts aus dem Gleichgewicht geratenen Wasserkreisläufe wiederherstellen?

Die Klimapraxis zeigt mit ihren Projekten Möglichkeiten auf, wie in der Landwirtschaft Wasserrückhalt und Verdunstungskühlung gestärkt werden können.

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